Kleinigkeiten, die Sie die Beförderung kosten können

Ob Sie eine Gehaltserhöhung bekommen oder befördert werden, hängt maßgeblich davon ab, wie Ihre Vorgesetzten, aber auch Ihre Kollegen Sie wahrnehmen. Und häufig entspricht unser Selbstbild nicht unbedingt dem Fremdbild. Wie Sie auf andere wirken, wird oft von Kleinigkeiten bestimmt, die Sie selbst möglicherweise gar nicht bemerken. Wir verraten Ihnen hier die häufigsten Fehler, die man im Büro machen kann und die einen unter Umständen die Reputation kosten können:

Zu allem “Ja” sagen:

Das macht Sie bei den Kollegen vielleicht beliebt, aber Ihnen wird auch schnell der Ruf des “Deppen vom Dienst” anhaften, wenn Sie alle Aufgaben annehmen. Zudem werden Sie dadurch unentbehrlich in Ihrer Position und werden für andere Tätigkeiten oder Beförderungen gar nicht in Erwägung gezogen. Halten Sie sich also lieber an Projekte, die Ihnen Spaß machen, in Bereichen, in denen Sie verdient machen wollen.

Sich zu sehr auf die Arbeit fokussieren:

Sich fokussieren zu können, ist in der Regel eigentlich eine gute Sache und bringt Sie im Arbeitsleben weiter, wenn es allerdings dahingehend ausartet, dass Sie im Büro umherhetzen, ohne Ihre Kollegen zu grüßen oder anzulächeln, gelten Sie schnell als unfreundlich.

Nur den Chef beeindrucken:

Letztendlich hat Ihr Vorgesetzter vermutlich das letzte Wort, wenn es um Beförderungen oder Ähnliches geht. Aber der Weg dorthin ist wesentlich weniger steinig, wenn Sie Kollegen haben, die Ihnen den Rücken stärken. Also vernachlässigen Sie die Beziehung zu Ihren Mitstreitern nicht, denn ein gutes Arbeitsklima bedingt nicht zuletzt eine bessere Arbeitsweise.

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Nicht die goldene Mitte finden:

Wie Ihre Kollegen Sie wahrnehmen, hängt wohl maßgeblich davon ab, wie viel und was Sie im Büro so erzählen. Hier gilt, wie in so vielen Lebensbereichen, die goldene Mitte zu finden. Hören Sie zu, bringen Sie sich aber auch ein, wenn das, was Sie zu sagen haben einen Wert hat. Und passen Sie sich an das Betriebsklima an. Geht es bei Ihnen eher förmlich zu, sollten Sie vielleicht nicht von Ihren Saufgeschichten am Wochenende berichten, genauso, wie Sie in einem familiären Umfeld nicht zu steif sein sollten.

Bei Konflikten sofort den Chef hinzuziehen:

Wenn Sie Probleme mit Ihren Kollegen haben, sollten Sie damit keinesfalls direkt zur Führungsetage rennen, sondern zuallererst mit der betroffenen Person selbst darüber reden. Oft handelt es sich auch um Missverständnisse, die sich ganz leicht aus der Welt schaffen lassen.

Unangenehme Gewohnheiten pflegen:

Oft sind es auch nur Kleinigkeiten, die ein negatives Bild bei den Kollegen hervorrufen. Achten Sie einmal bewusst auf Ihre Angewohnheiten und ob andere diese möglicherweise als störend empfinden könnten, wie beispielsweise Kaugummi zu kauen, nervös mit dem Bein zu wackeln, ständig am Arbeitsplatz zu telefonieren, oder aber auch nie am Schreibtisch zu sitzen.

Zu ehrgeizig sein:

Selbstverständlich sollen Sie sich Mühe geben und gute Leistung bringen, aber seien Sie nicht übereifrig und versuchen Sie nicht, alle anderen auszustechen. Das hat zu Schulzeiten schon keinen beliebt gemacht und sorgt auch in der Berufswelt nicht unbedingt für Freunde. Also seien Sie bescheiden und lassen Sie Ihre Arbeit für sich sprechen.