Dress to impress

Smart Casual, Business Casual, Business Attire, Day informal, Semi-formal – Bei den unzähligen verschiedenen und zudem noch recht ähnlich klingenden Kleiderordnungen ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Und das letzte, was man möchte, ist schließlich beim doch nicht so informellen Meeting durch unpassende Kleidung negativ aufzufallen. Denn: „Kleider machen Leute“, das war schon immer so. Damit Sie wissen, welcher Kleidungsstil für Geschäftsessen, Gartenparties und Geschäftsreisen angemessen ist, haben wir Ihnen die wichtigsten Varianten zusammengefasst:

Business Casual

Diese Kleiderordnung ist bei weniger formellen Anlässen wie internen Meetings ohne die Chefetage oder lockeren Veranstaltungen nach dem Büro gefragt. Das „Casual“ sollte hierbei allerdings keinesfalls zu stark gewichtet werden. Der Bürolook dominiert hierbei definitiv über den Freizeitlook. Frauen haben dabei üblicherweise mehr Spielraum als Männer, weshalb die Auswahl oft schwerer fällt. Richtig liegen Sie auf jeden Fall mit einem einfarbigen knielangen Kleid oder elegantem Blazer über der Bluse und dazu Bundfaltenhose und Pumps. Der Absatz sollte allerdings nicht höher als sechs Zentimeter sein. Männer können mit Hemden in gedeckten Farben nichts verkehrt machen, gerne auch mit Button-Down- anstatt Haifischkragen. Perfekt dazu passt eine dunkle Anzughose, die Krawatte kann beim Business Casual Look auch weggelassen werden. Je nach Anlass ist auch ein schickes Polohemd oder ein eleganter Strickpullover ausreichend.

fashion-1853294_1920

Business Attire

Andere Bezeichnungen für diesen Look, die aber das Gleiche meinen, sind Day Informal oder auch Tenue de Ville. Getragen wird dieser Look beispielsweise auf Geschäftsreise und man darf sich ruhig noch eleganter kleiden als beim Business Casual. Männer sollten dabei nicht auf Sakko und Krawatte verzichten und Frauen ihre langen Harre zu einer Hochsteckfrisur zusammenfassen.

men-1979261_1920

Smart Casual

Mit dieser Bezeichnung ist gehobene Freizeitkleidung gemeint, wobei gilt, die Mitte zwischen leger und elegant zu finden. Dieser Look ist beispielsweise bei jungen Unternehmen üblich und Frauen können statt der Bluse auch einmal ein einfarbiges, ordentliches Shirt anziehen. Im Sommer dürfen auch Peeptoes getragen und Strickjacken ungefragt abgelegt werden. Trotzdem sind große Taschen mit Schulterriemen für diesen Look eher unpassend, Sie sollten lieber auf eine Clutchbag zurückgreifen. Wenn es zum Geschäftsessen nach der Arbeit heißt: „Come as you are“, ist das für Männer nur wörtlich zu nehmen, wenn sie bei der Arbeit einen Tagesanzug oder einen Feinstrickpullover getragen haben. Auf Krawatte und Sakko darf jedoch verzichtet werden. Wer von Zuhause kommt, sollte sich definitiv umziehen und keinesfalls in Jeans und T-Shirt auftauchen.

Semi-Formal

Dieser Dresscode ist ein sogenannter „False Friend“ und darf nicht mit halb-formell übersetzt werden! Anders, als man vielleicht vermuten würde, ist bei diesem Look sogar elegantere Kleidung als beim Smart oder Business Casual gefragt.

Nun sind Sie für alle Anlässe und Kleiderordnungen gewappnet und fallen nicht mehr auf widersprüchlich formulierte Dresscodes herein. Unser letzter Tipp für die passende Kleiderwahl lautet: besser overdressed als underdressed!