Die ungewöhnlichsten Transportmittel der Welt (2)

In unserem letzten Blogbeitrag haben wir Ihnen ja bereits die ägyptische Feluke,  das kubanische Cocotaxi und das philippinische Habal-Habal vorgestellt. Doch es gibt noch einige weitere kuriose Fortbewegungsmittel, die Sie auf Ihrer nächsten Geschäftsreise unbedingt nutzen sollten:

Der holländische Amfibus

Viele Städte lassen sich nicht nur mit dem Sightseeing-Bus an Land, sondern auch vom Wasser aus mit dem Ausflugsschiff erkunden. Damit Sie sich in Rotterdam nicht für eines von beiden entscheiden müssen, und so die Hälfte der Sehenswürdigkeiten verpassen, gibt es dort den Amfibus. Er wird seit 2011 als Touristenbus eingesetzt und kann sowohl auf dem Land, als auch im Wasser fahren. In Amsterdam werden ähnliche Rundfahrten vom Flughafen Schiphol aus mit der “Floating Dutchman” veranstaltet. An Land schaffen diese Amphibienfahrzeuge bis zu 100 Kilometer die Stunde, im Wasser sind es immerhin noch 15.  

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Die Wuppertaler Schwebebahn

Das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt Wuppertal ist Teil des öffentlichen Nahverkehrs und transportiert täglich mehr als 80.000 Passagiere. Im Jahr 1898 wurde die Wuppertaler Schwebebahn bereits auf ihre erste Probefahrt geschickt und mittlerweile steht sie unter Denkmalschutz. Erst vor kurzem wurde sie zudem mit den iF Design Award 2017 ausgezeichnet. Den Großteil der 13,3 Kilometer langen Strecke schwebt man ungefähr 12 Meter über dem Fluss Wupper. Die Schwebebahn bietet Sitzplätze für 45 Passagiere, ein Tagesticket kostet 6,80 Euro.

Der US-amerikanische Eis Engel

Die Einwohner der US-amerikanischen Insel Madeline in Wisconsin können das Festland in der Regel mit der Fähre erreichen. Wenn der Lake Superior im Winter allerdings eingefroren ist, ist es zu gefährlich, das drei Kilometer lange Stück zwischen Madeline und Bayfield mit der gewöhnlichen Fähre zu befahren. Hier schlägt die Stunde des Eis Engel IV, einem Luftkissenboot, das mit bis zu 22 Passagieren elegant über das Eis gleitet. Pro Jahr ist der Ice Angel allerdings nur circa drei Wochen in Betrieb, aufgrund des Klimawandels wird die Nutzungsdauer in Zukunft sogar noch kürzer werden.

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